Wie Sie eine qualifizierte Förderung finden.
Da der Begriff Legasthenietherapie in Deutschland nicht geschützt ist, ist der Markt diesbezüglich groß und unübersichtlich.
Wer hat überhaupt eine fundierte Ausbildung?
Eine relativ sichere Methode besteht darin, sich Therapeuten von betroffenen und erfahrenen Familien empfehlen zu lassen.
Ansonsten sollte man sich nicht scheuen, den Anbieter nach seinen Qualifikationen zu fragen und diese ggf. zu hinterfragen oder Nachforschungen anzustellen, ob die genannten Qualifikationsnachweise seriös sind. Fragen Sie ob der/ die Therapeut/in nach bestimmten Methoden und/ oder Programmen arbeitet. Auch zu diesen Angaben können Sie z.B. über das Internet Nachforschungen anstellen.
In letzter Zeit gibt es vermehrt Anstrengungen dahingehend, den Markt für den Laien transparenter zu machen. Der BVL (Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie) hat Standards erhoben, nachdem sich Therapeuten und Pädagogen zertifizieren lassen können. Ein weiterer seriöser Verband, der Legasthenietherapeuten ausbildet ist der EÖDL (Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie).
Auch Sprachtherapeuten (z.B Diplom-Sprachheilpädagogen, Logopäden) haben eine fundierte Ausbildung und sind in der Lage Legasthenie und AVWS zu behandeln. Viele zertifizieren sich zurzeit noch zusätzlich nach BVL oder EÖDL.



