Intensivtherapie bei Legasthenie, LRS und funktionellem Analphabetismus
Hierbei handelt es sich um eine Förderung, die auf eine Woche beschränkt ist. Die Intensivtherapie besteht wahlweise aus folgenden Einheiten:
- 5x 60 Minuten oder
- 5x 90 Minuten
Die Therapieeinheiten finden einmal täglich statt. Zuvor muss auf alle Fälle (falls noch nicht vorhanden) eine umfassende Diagnose durchgeführt werden.
Wann macht eine Intensivtherapie Sinn?
Eine Intensivtherapie ist vor allem bei einer schweren Legasthenie sinnvoll. Hier kann sie immer mal wieder zwischendurch eingeplant werden, ganz nach Ihrem Wunsch.
Durch die intensive Förderung und die kurzen Förderabstände, kommt es zu einer intensiven Wiederholung des Lerninhaltes, was vor allem der Automatisierung von notwendigen Prozessen beim Lese- und Schreibvorgang zugutekommt.
Näheres zum Aufbau der Förderung finden Sie unter mobile Förderung.
Was bei Kindern beachtet werden sollte:
Eine Intensivtherapie sollte nicht während der Schulzeit durchgeführt werden.
Natürlich wird kein Kind erfreut sein, wenn es erfährt, dass es von seinen Schulferien eine Woche opfern soll. Schon gar nicht um jeden Tag an dem zu arbeiten, was ihm am meisten Schwierigkeiten bereitet - dem Lesen und Schreiben.
Daher ist es wichtig, diese intensive Phase früh genug mit dem Kind zu besprechen und mit ihm gemeinsam zu überlegen, wie man diese Woche insgesamt gestalten kann.
Das heißt: Die Therapie dauert täglich zwar nur 60 oder 90 Minuten, doch sie sollte in den gesamten Wochenablauf eingebettet werden. Lassen Sie sich mit der ganzen Familie darauf ein, nehmen Sie sich Zeit. Wenn Sie diese Woche so gestalten, dass Sie täglich kleinere oder größere Highlights zum Ausgleich setzen, so wirkt dies durchaus motivierend auf das betreffende Kind. Dabei muss es nicht immer um den Freizeitpark oder andere teure Extras gehen. Auch ein Lieblingsessen oder ein gemeinsamer Spieleabend kann so ein Highlight sein. Planen Sie nicht nur mit dem betreffenden Kind, sondern mit der gesamten Familie zuvor gemeinsam, wie man diese Woche gestalten möchte. Und wer weiß, vielleicht fragt das Kind dann ja in den nächsten Ferien, ob es nicht noch einmal so eine Intensivtherapie machen darf.
Bei Interesse oder Fragen, rufen Sie mich einfach an!



